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Tiere in Not Ibiza e.V.

Barbara und Carlos Nowotny
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Ibiza Islas Baleares España
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Carlos Nowotny
3. März 2022 at 14:50
Vorsorge für einen geliebten Hund Liebe Barbara, folgende Geschichte möchte ich dir gerne erzählen: Du erinnerst dich doch noch bestimmt an Peterchen, der kleine Hund mit den trüben Linsen, ca. 8 Jahre alt, nicht ganz einfach, er war schon mal etwas misstrauisch. TINI hat seine Äuglein homöopathisch therapiert, die dadurch ganz klar wurden. Eine ältere Dame aus dem Münsterland hat ihn bekommen, eine ganz nette, kompetente, wohlhabende Frau, zu der wir ja immer Kontakt hatten und die mit ihm super klar gekommen ist und ihn über alles geliebt hat. Letztes Jahr im Sommer hat Sie mich angerufen und gefragt ob ich jemanden für den Hund wüsste der ihn 14 Tage nimmt, da sie ins Krankenhaus muss. Mir ist eine tierliebe Bekannte eingefallen, die damals auch einen Hund von TINI aufgenommen hat und sich mit den Worten an uns gewandt hatte: "Ich nehme den ältesten Hund, oder denjenigen, den keiner haben möchte. Und das war Parko."Die beiden wurden ein Herz und eine Seele. Meine Tierfreundin hat auch ein schweres Schicksal hinter sich. Ihr Mann und sie waren selbstständig und immer fleißig, dann sind sie in eine Schieflage geraten, der Mann hat das Privatvermögen eingesetzt und alle Altersabsicherungen, um die Firma zu retten. Alles vergebens, sie ist eines Tages nach Hause gekommen und ihr Mann hatte sich aus purer Verzweiflung entschieden aus dem Leben zu gehen. Seit einiger Zeit wohnt sie auf dem Pferdehof von meinem Bruder, sie hat eine schöne Wohnung, erledigt einige Aufgaben auf dem Hof, wohnt deshalb günstig und hat dort auch ihr altes Pferd (30 Jahre) untergebracht. Das Pferd hat sie auch aus Mitleid übernommen, die Leute hatten es einfach zurückgelassen und sich nicht mehr gekümmert. Ich habe sie ein bisschen überredet Peterchen aufzunehmen, mit dem Hintergrund, dass sich die Dame bestimmt dankbar und auch großzügig zeigen wird. Aus zwei Wochen Betreuung für den Hund sind 14 Wochen geworden! Dann kam die nette Frau aus dem Krankenhaus, ihr ging es gut und sie hat meine Tierfreundin gebeten: "Bitte bringen Sie mir Peterchen in zwei Tagen nach Hause, dann kann ich alles vorbereiten und es ist mein allergrößter Wunsch meinen kleinen Hund wiederzusehen!" Meine Bekannte hat alles eingepackt, wollte am Freitag den Kleinen nach Hause bringen, bekommt dann einen Anruf, die Frau hatte noch einen Arzttermin, geht aus der Praxis, bricht zusammen und ist tot. Gott sei Dank, hat sie in den zwei Tagen, wo sie zu Hause war, ihr Testament geändert. Unsere Tierfreundin hat eine größere Summe bekommen, damit der Hund für immer bei ihr bleiben kann und es ist für ihn ein Konto eingerichtet, von dem alle Kosten, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Tierarztkosten usw. bezahlt werden! Sogar ein Urlaub, den unsere Tierfreundin mit Peterchen und ihrem eigenen Hunden machen möchte, wird bezahlt, das hat sie in ihrem Testament verfügt. Das Allerwichtigste war ihr jedoch, dass ihr geliebter Hund bestens versorgt ist. Und das kann ich nur bestätigen: Ich sehe den Kleinen jeden Tag, es geht im super, er lebt auf diesem Hof in der Natur richtig auf und ist glücklich. Aber es war nicht einfach, das alles zu regeln. Jetzt ist alles gut, die Hunde sind im gleichen Alter, verstehen sich bestens und haben ein schönes Leben. Liebe Grüße CB
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