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Tiere in Not Ibiza e.V.

Barbara und Carlos Nowotny
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Ibiza Islas Baleares España
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Abelino Hungbaur
17. Dezember 2007 at 11:00
Jahresrückblick 2007 Hallo TINI-Team!Erinnert Ihr Euch noch an heute vor einem Jahr? Ich mich genau. Morgens wurde ich in eine Tasche gepackt und musste mich von Euch trennen um ins Ungewisse geschickt zu werden, weg von meiner Retterin und Ziehmutter, fort aus dem Haus, in dem ich gerade wieder zur Ruhe kam und meine Rettung genießen konnte. Mein Patenonkel Mike meinte, ich sei beim Abschied sehr traurig gewesen. Seither ist viel geschehen. Ich hatte es nicht immer leicht in der ersten Zeit und habe mich darum auch ziemlich aufgeführt und mir nicht nur Freunde gemacht. Es gab viele neue Erfahrungen zu machen, was mich auch im Hinblick auf mein Alter manchmal ganz schön angestrengt hat. Ich kannte das ja alles gar nicht: Familienleben, Begleithundeleben, Arbeitsleben, Großstadtleben, puuhh, da kam ich schon manchmal ziemlich ins Schnaufen. Aber meine Mutter sagt, ich habe das alles großartig gemeistert und nach so ca. einem halben Jahr habe ich mich auch schlagartig gebessert, bin freundlich zu meinen Geschwistern geworden und habe auch meinen Vater, dem ich anfangs doch sehr skeptisch gegenüber stand, ins Herz geschlossen. Manchmal mache ich jetzt schon â..Männertourenâ.. ganz alleine mit ihm - dann klemmt er mich unter den Arm und wir gehen Einkaufen, morgens im Auto auf der Fahrt zur Arbeit frühstücken wir zwei gemeinsam und der Rest der Familie kann zuschauen, und überhaupt - jetzt, wo ich mich nicht mehr in den Vordergrund spiele, werde ich von der ganzen Familie gehätschelt und beschützt, auch von meinen großen Geschwistern, mit denen ich jeden Abend zur Entspannung ein wildes Rasen veranstalte und wenn mir hierbei die Puste ausgeht und ich mich gar nicht mehr zurechtfinde, kommen sie zurück und schauen nach mir. Mutter ist natürlich immer noch die Beste, aber ab und zu kann ich jetzt auch mal ein, zwei Stunden ohne sie auskommen. Im Sommer habe ich auch Radltouren kennen gelernt, das war eine Hatz! Ich sehe nur nicht ein, dass ich nicht mehr so viele Kilometer laufen kann und meine Mutter mich deshalb immer mal wieder in den Fahrradkorb setzt, damit ich mich ausruhen kann (muss! Ich will ja gar nicht.) Dann kläffe ich immer lautstark, damit alle Spaziergänger mitbekommen, wie schlecht ich behandelt werde und beiße durch den Korb in Mutters T-Shirt, damit sie mich wieder herunter lässt. Ich werde dann zwar geschimpft - aber zugegebenermaßen ist es mit der Erziehung nicht so allzu weit her, da müssen die Großen schon anders spuren, ich habe immer einen Altersbonus (schließlich bin ich ja auch als weltärmster Hund angepriesen worden und das bekommt meine Mutter zu meinem Glück nicht mehr aus dem Kopf). Manchmal kneifen mich tatsächlich auch schon ein wenig die Alterszipperlein, weshalb ich jetzt manchmal Akupunktur bekomme und mir ab und zu mal eine professionelle Hundemassage gönnen kann. Mutter lacht dann zwar, jetzt bekäme der Luxuszwerg (hört, hört, ich bin kein Horrorzwerg mehr!) wieder seine Wellnessstunde, aber sie gönnt es mir und es tut mir auch wirklich gut. Schließlich will ich noch lange mithalten können. Ihr seht, mein Leben hat sich tatsächlich sehr gewandelt und deshalb, zum Anlass des Einjährigen, noch einmal ganz herzlichen Dank! Ohne Euch hätte mein Leben ganz anders ausgeschaut. Und wenn Ihr seht, wie vielen Hunden Ihr nun schon ein neues Leben verschaffen konntet, könnt Ihr doch nur froh und glücklich sein. Liebe Grüße, Euer Abelino - ach, ja und meine Familie lässt natürlich auch schön grüßen.
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